Für das Repair Café Marklkofen begrüßten die Verantwortlichen Hans Bauer und Heinrich Appinger die Gäste und stellten die erfolgreiche Entwicklung des Projekts vor. Besonders erfreulich ist die Reparaturquote von 71 Prozent. Gemeinsam mit den derzeit 18 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern leistet das Team einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Vermeidung von unnötigem Abfall.Im anschließenden Austausch berichteten die Teilnehmer über die Situation in ihren jeweiligen Repair Cafés. Sowohl in Marklkofen als auch in Dingolfing engagieren sich Näherinnen, die an den Öffnungstagen mit großem Einsatz kleinere und größere Reparaturen von Textilien übernehmen. Dingolfing kann zudem auf zwei Ehrenamtliche bauen, die sich auf Handy-Reparaturen spezialisiert haben. In Landau übergab Projektinitiator Erich Klendauer die Teamleitung an zwei seiner Mitstreiter.
Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass Repair Cafés einen wichtigen Beitrag gegen die Wegwerfgesellschaft leisten. Durch die Reparatur defekter Gegenstände werden Ressourcen geschont, Abfälle reduziert und nachhaltiges Handeln gefördert.
Geplant ist außerdem ein gemeinsamer Flyer der drei Repair Cafés, auf dem die jeweiligen Standorte sowie die Öffnungszeiten übersichtlich dargestellt werden sollen.
Zum Abschluss führte Hans Bauer die Gäste durch die Räumlichkeiten des Repair Cafés Marklkofen und gab Einblicke in die praktische Arbeit vor Ort.
Dass dieser Austausch keine einmalige Veranstaltung bleiben soll, darüber herrschte unter allen Teilnehmern große Einigkeit. Künftig sollen regelmäßige Treffen stattfinden, um Erfahrungen, Wissen und Ideen weiterhin auszutauschen.
Wer sich selbst ehrenamtlich engagieren und Teil eines Repair-Café-Teams werden möchte, kann sich gerne an die jeweiligen Ansprechpartner wenden:
Für die Repair Cafés Dingolfing und Landau: FreiwilligenAgentur Dingolfing-Landau, Telefon 08731 / 3247133
Repair Café Marklkofen: Telefon 0176 / 64668847
Gemeinsam setzen die Repair Cafés ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und gelebtes Ehrenamt in der Region ein.




